2015 – Gedanken

Traditionell schauen viele von uns zum Jahreswechsel auf das Vergangene und das was kommen mag. Die Vorsätze des letzten Jahres werden hervor geholt und mit dem Erreichten verglichen. Bei den Meisten fällt das Resümee aber eher bescheiden aus. So auch bei mir.

Ich habe an den vergangenen Tagen viel über das letzte Jahr nachgedacht und musste erkennen, dass 2014 ein sehr durchwachsenes Jahr für mich war. Also nicht dass man jetzt jammern müsste, aber ich habe recht deutlich erkannt, dass es nicht einfach ist, Familie mit Beruf, persönlichem Fortschritt und Freizeit unter einen Hut zu bringen. Von den gesteckten Zielen für das Jahr habe ich fast nichts erreicht. Hauptgründe für das Scheitern der Vorhaben sind in vielen Fällen mangelnde Selbstorganisation und eine falsches Setzen von Prioritäten.

Scheitern lässt mich zweifeln, aber auch Fehler erkennen. Fehler, die man abstellen kann, wenn man nur den Willen und einen Antrieb dazu hat. Antrieb und Kraft hole ich mir bei meiner Familie, durch persönlichen Erfolg oder Abwechslung vom Alltag. Da sich aber mein persönlicher Erfolg nur realisieren lässt, wenn die anderen beiden Punkte erfüllt sind und ich auch für mich den Kopf mal frei haben muss, werde ich mich auf eben diese beiden Punkte konzentrieren.

Die kurze Zeit, die mir nach einem anstrengenden Tag mit meinen Mädels bleibt, lässt so manches vergessen, was an einem nagt. Hier kann ich ansetzen und habe, bereits im letzten Jahr beginnend, meine Arbeitszeit ein wenig nach vorn verlagert, um nachmittags einfach mehr Zeit für meine Tochter zu haben. Da merkt man sehr schnell, dass das eine Win-Win-Situation für beide Seiten ist. Das will ich unbedingt beibehalten!

 

Zudem habe ich mir noch eine großartige Sache zum Ausgleich gesucht, die mir auch früher schon sehr viel Spaß gemacht hat … doch dazu später mehr, denn das muss erst einmal richtig anlaufen. Aktuell liegt die Priorität für die Freizeit in den späteren Abendstunden eher auf Prüfungsvorbereitung. Ich hoffe in Kürze einen ersten wichtigen Schritt in Richtung MCSA zu machen. Ich gebe alles. 😉

Ich nehme mir für dieses Jahr nicht zu viel vor. Die Zeit mit meinen Beiden möchte ich einfach intensiver nutzten. Dazu muss ich mich aber auch besser organisieren, auf meine Gesundheit zu achten und dabei nicht immer alles auf die leichte Schulter nehmen. Wenn man geistig und körperlich fit ist und bleibt, klappt es auch wieder mit den anderen persönlichen Zielen. Es liegt eben doch alles im Bereich des Machbaren – mit den richtigen Prioritäten.

Drückt mir die Daumen.

Das wird ein gutes Jahr und das wünsche ich euch allen.

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