Andi's kleine Welt

… dies und das

PS4-Logo (Quelle: www.hardcoregamer.com)

15. Oktober 2014
von Andreas
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PlayStation 4 – Review

Seit zwei Monaten besitze ich nun eine PlayStation 4 und habe die Zeit doch recht ausgiebig genutzt, um mehr als nur erste Eindrücke zu sammeln und das ganze Revue passieren zu lassen. Warum ich erst ein knappes Jahr nach Release zugegriffen habe, ist schnell erklärt: auf Grund fehlender Spiele zum Launch der Konsole im vergangenen November und einiger Kinderkrankheiten wollte ich ein bisschen Zeit verstreichen zu lassen. Zeit das Ganze zu beobachten und die Vorfreude zu erhöhen.

Anfangs gelang mir das noch recht gut, doch während meines Urlaub im Sommer bin ich dann doch dem Reiz erlegen und hab mir die PS4 und ein paar Spiele bei amazon bestellt. Und obwohl der Empfang des Pakets, wie auch das Auspacken recht aufregend waren, möchte ich hier kein reines Unboxing präsentieren, denn die gibt es zu Hauf im Netz. Vielmehr soll mein Fazit dem ein oder anderen bei der Entscheidungsfindung helfen. Weiterlesen →

Quelle: playstation.blog

5. Juni 2014
von Andreas
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Durchgespielt – Gran Turismo 6

Nach der Ankündigung von Gran Turismo 6 für die PlayStation 3 im letzten Jahr, habe ich mit viel Vorfreude auf das Release im Dezember gewartet und pünktlich zu Verkaufsbeginn zugeschlagen. Nach knapp 12800 gefahrenen Kilometern habe ich nun in GT6 alles erreicht und gesehen, was zur Komplettierung des Spiels nötig war. Zeit für ein kleines Fazit, um zu sehen, wie sich GT6 im Vergleich zum direkten Vorgänger entwickelt hat. Weiterlesen →

Bücher

3. Juni 2014
von Andreas
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Buch-Challenge reloaded

Nachdem ich im letzten Jahr meine erste Buch-Challenge startete, musste ich festhalten, dass ich diese nur bedingt erfüllen konnte. Das Hauptziel, einfach wieder mehr zu lesen, habe ich auf jeden Fall geschafft, aber die insgesamt 4000 zu lesenden Seiten waren bei all den anderen Dingen, die mich tagein tagaus beschäftigen, wohl ein wenig zu hoch gesteckt. Mit den Fachbüchern, die ich für meine Weiterbildung gelesen habe, wäre ich zwar ganz nah ran gekommen, aber diese Bücher habe ich ja nicht zum Vergnügen gelesen, daher zählen die hier nicht. Weiterlesen →

3. Juni 2014
von Andreas
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Theme(n) Wechsel

Mein Blog erstrahlt nun seit kurzer Zeit im neuen Look. Der Hintergrund dafür ist schlicht und einfach: WordPress Twenty Ten gefiel mir einfach nicht mehr und ist ja auch nicht ganz so aktuell. Zu dem bieten andere Themes Widget-Funktionen von Hause aus, die ich zuletzt umständlich per zusätzlichen Plugins einbinden musste. Die Ansprüche an das neue Theme waren recht überschaubar: gratis, 3spaltig, schlicht im Design und wenn möglich integrierte Verknüpfungen zu social media Plattformen. Nach ein wenig Suchen und Spionieren in anderen Blogs, fiel meine Wahl auf das kostenlose Theme Yoko von Elmastudio, welches meine Bedingungen sehr gut umsetzt. Weiterlesen →

2. Januar 2014
von Andreas
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2014 – Auf geht’s!

Und jährlich grüßt das Murmeltier … in diesem Falle eher der „gute Vorsatz“. Da sind sie wieder diese Dinge, die man unbedingt an sich ändern möchte. Habt ihr euch auch wieder ganz viel vorgenommen für 2014? Und werdet ihr es in diesem Jahr schaffen? Ist ja eigentlich ein alter Hut, aber immer wieder spannend für mich, denn hier zeigt sich gut, wer seinen inneren Schweinehund im Griff hat, oder eben nicht.

Als ich letztes Jahr an gleicher Stelle über Vorsätze schrieb, war der Grundtenor eher der, dass eh alles zum Scheitern verurteilt ist, was man sich so am Jahresbeginn vornimmt. Doch heute kann ich mit Stolz berichten, dass zumindest einige der letztjährigen Vorsätze tatsächlich erfüllt werden konnten. Das macht mich stolz und spornt mich an, auch in diesem Jahr wieder Gas zu geben. Weiterlesen →

18. November 2013
von Andreas
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Höllenfürst reloaded – Diablo 3 für PS3

Nicht bloß zu meiner Überraschung kündigte Blizzard Anfang 2013 eine Umsetzung ihres Action-Rollenspiels Diablo 3 für PS3 und XBox an. Mein erster Gedanke dazu war: „Dieses Spiel? Für Konsolen? Wie soll das funktionieren?“ Ich muss dazu anmerken, dass ich das Spiel bereits im Jahr zuvor für PC  erworben hatte, aber leider kein positiver Eindruck bei mir hängen blieb. Ich war also sehr skeptisch und dass nicht ohne Grund, aber dafür müssen wir ein wenig zurückblicken. Weiterlesen →

16. Mai 2013
von Andreas
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Ray Bradbury – Fahrenheit 451

„Es war eine Lust, Feuer zu legen. Es war eine besondere Lust, zu sehen, wie etwas verzehrt wurde, wie es schwarz und zu etwas anderem wurde.“

Mit diesen Worbc_fahrenheit_451ten beginnt Ray Bradburys Roman – Fahrenheit 451, welches ich zu einem meiner absoluten Lieblingsbücher zähle. Der Leser wird in eine nahe Zukunft entführt, in der es verboten ist Bücher zu lesen oder sie gar zu besitzen. Bücher gelten als Wurzel allen Unglücks und müssen daher mit allen Mitteln aufgespürt und vernichtet werden. Der Roman erzählt die Geschichte von Guy Montag, einem systemtreuen Feuerwehrmann, dessen Aufgabe in diesem totalitären Staat das eben Genannte ist – Bücher finden und verbrennen.

… sind sie Glücklich?

Eines Abends auf dem Weg nach Hause trifft er Clarisse, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, den Kopf voller Fantasie und verrückter Ideen. Sie kommen ins Gespräch und Montag lässt sich von ihrer Offenheit, ihrem Sinn für Schönheit und ihrem für 16 Jahre erstaunlichen Intellekt beeindrucken. Sie überrascht ihn mit der einfachen Frage „Sind Sie glücklich?“, deren Beantwortung ihn angesichts seines doch recht ansehnlichen Lebens einfach erscheint. Doch zwei nachfolgende Ereignisse rücken die Frage in ein völlig anderes Licht.

… es war ein seltsames Feuer, weil es ihm etwas anderes bedeutete. Es brannte nicht, es wärmte!

Zuerst findet er seine Frau Mildred noch am selben Abend vollgepumpt mit Schlafmitteln im ehelichen Heim. Sie überlebt, aber bei Montag beginnt der Prozess des Nachdenkens. Ist wirkich alles so perfekt in dieser Gesellschaft? Er denkt an die von ihm heimlich bei Einsätzen beiseite geschafften Bücher und spürt den Drang und das Verlangen danach. Verstärkt wird dies noch durch dem Umstand, dass er bei einem seiner nächsten Einsätze den Freitod einer alten Frau erleben muss, die es vorzieht sich mit ihren Büchern zu verbrennen, statt ohne diese zu leben. Montag setzt sich von da an kritisch mit dem System auseinander und macht etwas, das er schon lange zuvor hätte machen müssen … er liest die von ihm versteckten Bücher.

Mehr möchte ich nicht vorwegnehmen – lest selbst wie es Montag nach diesem Schritt ergeht.

Eigentlich kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen, da die Entwicklung und Veränderung in Montag fesseln und das Buch vorantreiben. Die von Ray Bradbury hier geschaffene Zukunft ist im Gegensatz zu anderen Schriftstellern seiner Zeit eher dunkel und bedrückend. Er fügt Hauptcharaktere und Handlung in den Rahmen einer völlig unterdrückten und mundtoten Gesellschaft ein. Freies Denken ist nicht erwünscht und wird kompromisslos verhindert. Ich verstehe das Buch als eine Warnung vor dem, was Zensur und Diktatur im Zusammenarbeit zu leisten vermögen und zum anderen als Erkennen, dass ein nach freiem Denken handelnder Mensch immer zu etwas Großem fähig ist – seiner Selbstverwirklichung. Da Empfinden aber immer eine subjektive Sache ist, muss ich nicht recht haben, aber ich denke ich bin doch recht nah dran. 😉

Das Buch fällt in der mir vorliegenden Version mit 190 Seiten nicht besonders lang aus, aber mehr braucht es auch nicht, um dem Thema einen würdigen Platz zu bieten. Der Titel „Fahrenheit 451“ bezieht sich auf die Temperatur, bei der Papier sich entzündet. Wissenschaftler haben zwar bewiesen, dass hier die Einheiten Grad und Fahrenheit verwechselt wurden, was aber nicht von Bedeutung ist.

Der Stil der Erzählung und das Geschriebene sind beindruckend und vor allem die Wortwahl überzeugt. Vielleicht werde ich mir das Buch nochmals im Englischen vornehmen … übrigens bekommt die Bezeichnung der „fire men“ im Original so eine völlig andere, aber passendere Bedeutung.

Die Verfilmung von François Truffaut aus dem Jahr 1966 wird von Kritikern nur bedingt empfohlen, da wichtige Elemente stark verändert wurden oder komplett fehlen. Der Entwicklung von Montag kann im Film nur bedingt folgegeleistet werden, dennoch bleibt die Grundaussage in beiden Werken gleich. Ich habe den Film vor Lesen des Buches gesehen und konnte mir so ein unvoreingenommenes Urteil bilden, was trotz später Erfahrung mit dem Buch immer noch positiv ausfällt. Ebenso wie das Buch ein Klassiker unter den SciFi-Werken. Wer sich den Film einmal ansehen möchte, sollte seine Augen offen halten, ab und zu läuft er auf den dritten Programmen.

Fazit …

Ein großartiges Buch, das ich nun schon 3 Mal gelesen habe und mich dabei jedes Mal aufs Neue in eine Welt entführte, die für uns in dieser überzogenen Art nicht vorstellbar scheint, aber im realen Leben durchaus ihre Parallelen findet, gibt es doch das ein oder andere Land, dass es ziemlich genau mit „freier“ Meinungsbildung und Kritik am System nimmt. Es regt mich immer wieder zum Nachdenken an.

Ich kann jedem nur empfehlen, sich ein paar Stunden Zeit zu nehmen, um diesen Klassiker einmal anzugehen. Das Buch in Taschenbuchformat ist bei amazon.de für unter 10 Euro zu haben und jeden Cent wert. Ich denke ihr werdet es nicht bereuen.

(Dieses Buch habe ich im Rahmen der Buch-Challenge 2013 gelesen.)

30. April 2013
von Andreas
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CL-Finale … Traum oder Real?

Gelinde gesagt, bin ich etwas nervös. In knapp 2 Stunden beginnt mit dem Halbfinalrückspiel Real Madrid vs. Borussia Dortmund, dass vorerst wichtigste Spiel der jüngeren Geschichte für unsere Schwarz-Gelben. Der BVB kann heute, ein entsprechendes Ergebnis vorausgesetzt, zum zweiten Mal nach 1997 ins Endspiel der Champions League einziehen. Die Erwartungen sind natürlich durch den deutlichen 4:1 Sieg aus dem Hinspiel am vergangenen Mittwoch gestiegen und doch schwingt auch die Angst mit, jetzt noch alles zu verlieren. Ein emotionaler Abend steht wohl wieder einmal bevor. Weiterlesen →

4. April 2013
von Andreas
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Lucas Arts – Nachruf

Quelle: wikipedia

Quelle: wikipedia

LucasArts existiert nicht mehr! Einer der ganz großen Spieleentwickler tritt von der Bühne, genauer gesagt wird er von der Bühne gezerrt. Der Medien-Gigant Disney, der Ende 2012 alle Lucas-Firmen aufkaufte, schließt das angesehene Entwicklerstudio mit sofortiger Wirkung.

Eine Nachricht, die am heutigen Tag für Trauer in der Gamerwelt sorgte und auch mich mit Wehmut an alte Tage zurückdenken lässt und veranlasst diese Zeilen zu schreiben.

LucasArts erschaffte in den 80er und 90er Pixelhelden, die eine ganze Generation von Spieler begleiteten und prägte. Auch mich zogen die stets extrem witzigen Adventures und die Action-Spiele aus dem StarWars-Universum in ihren Bann und ließen mich eigentlich nie wieder los. Denn auch heute würde ich auf Ranglisten die Spiele von LucasArts weit, wenn nicht sogar ganz vorn einstufen.

Doch was machte diese Spiele so anders? Was hebt sie von der Masse ab?

Ich glaube jeder der einmal Monkey Island gespielt hat und an den Dreiköpfigen Affen oder den Bananenpflücker denkt, wird erkennen, dass es die perfekte Mischung ist, die ein LucasArts-Game ausmacht. Witzige Charaktere kombiniert mit phantastischen Welten und jeder Menge Humor ist am vorstehenden Beispiel die Basis aller Adventure von LucasArts. LucasArts gab uns die Möglichkeit uns für die gute oder die dunkle Seite der Macht zu entscheiden und das in epische Weltraumschlachten auszufechten.

Solche Spiele findet man selten, aber ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte und habe diese Meilensteine der Spielegeschichte zu erleben. Ob jemals wieder Spiele mit diesem Charme auftauchen werden ist fraglich. Die Spielergemeinde sucht heute nach anderen Herrausforderungen. Die Spielekonzepte von damals greifen heute nicht mehr und sind nicht mehr massentauglich. Schade drum … ich hätte mir immer ein neues Adventure im klassischen Stil von LucasArts gewünscht. Diesen Wunsch kann mir nun keiner mehr erfüllen.

Ich möchte danke sagen, für die Kunstwerke, die ihr hinterlasst, mit denen ihr so viele Menschen glücklich gemacht habt. Ich würde eine Ausnahme machen und mich hinreißen lassen, vom nahezu perfekten Spiel zu sprechen.

Danke also …

… für Beleidigungsfechten und Piraten-Voodoo-Puppen
… für welterobernde Tentakel und Hamster in Mikrowellen
… für ein Hund-Hase-Detektivduo und das größte Wollknäuel der Welt
… für das Schicksal Atlantis‘ und den letzten Kreuzzug
… für unzählige Stunden im Kampf Rebellion gegen Imperium
… für eben so viele im Kampf zerstörten PC-Mäuse
… und einiges Verrücktes mehr

kurz um … danke für sehr viel Spielspaß und einen Teil meiner Jugend.

Euch mag es nicht mehr geben, eure Helden leben für immer weiter.

Danke.